Ein anderer Elektronik-Riese, der sich an die Produktion von Fernsehern mit Internet gewagt hat, ist die Loewe AG aus Kronach. Auch hier war es den Tüftlern aus Oberfranken wichtig, sich bereits bei der Bezeichnung von den Mitbewerbern abzugrenzen und so laufen die Geräte unter dem Namen Loewe Connect. Aber auch in punkto Design ist man bei Loewe neue Wege gegangen und bietet mit außergewöhnlichen Formen und hochwertiger Optik den Konkurrenten die multimediale Stirn. Die Internet-Fernseher wirken vor allem durch die abgerundeten Seitenränder sehr schlank und die auf ein Minimum reduzierten Frontelemente sorgen für klare Strukturen und eine aufgeräumte Gesamterscheinung. Außerdem sind die Connect-Modelle in Schwarz, Weiß und Silber (jeweils Glanzoptik) erhältlich.
Insgesamt bietet das Unternehmen derzeit fünf Modelle aus der Connect-Reihe an, die eine Diagonale zwischen 56 cm und 106 cm vorzuweisen haben. Alle Geräte verfügen über zwei Tuner (DVB-T, DVB-C) und sind HD ready bzw. HDTV Full. Ferner bringen die Connect-Modelle einige nette Überraschungen wie Bild im Bild (PIP), ein DVB-Radio oder Erweiterungsmöglichkeiten für zwei DVB-S 2-Tuner mit.
Besonders lange und gründlich hat man bei Loewe offensichtlich über die Verschmelzung mit anderen Komponenten und die dadurch erforderlichen Schnittstellen nachgedacht. Immerhin können die Internet-Fernseher per USB an eine fast unbegrenzte Zahl von Geräten (Kamera, Drucker, MP3-Player etc.) angeschlossen werden. Außerdem ist eine digitale Schnittstelle für Audiosignale (In / Out), ein HDMI-Eingang sowie ein YUV-Eingang dabei und mit dem Loewe Network-Mediaplayer kann der Nutzer ganz bequem auf Daten und Informationen aus verschiedenen Quellen (LAN, WLAN, Stromnetz) zugreifen.


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